Test: Amazon Instant Video

Wie es der Zufall will, wollte ich vor kurzem eine Lieferung zeitnah erhalten und habe bei Amazon den Premiumversand genutzt und in diesem Zuge eine 30tägige Prime-Testphase aktiviert. Kurz darauf hat Amazon angekündigt Lovefilm umzubauen und Amazon Instant Video in Deutschland anzubieten. Auf diesem Wege kann man nun Filme und Serien on Demand auf dem Fernseher, Computer oder manchem Tablet anschauen. Der Service ist nun seit dem 26.02. verfügbar und ich habe ihn getestet. Zu folgendem  Urteil bin ich gekommen:

Programmauswahl

Wenn man durch die Amazon-Serienbibliothek scrollt vermisst man zu Beginn die großen Namen, die im Moment gehypt werden. Man findet kein “Game of Thrones” oder “The Walking Dead”. Amazon Instant Video hat aber auf den zweiten Blick trotzdem ein paar interessante Serien im Angebot, die ich mir demnächst anschauen werde. Dabei hat Amazon mittlerweile begonnen Serien selbst zu produzieren. Alpha House ist eine dieser Serien, die es zum Start von Amazon Instant Video zu sehen gibt. Weiterhin hat Amazon wohl eine Kooperation mit ABC, einem großen amerikanischen Fernsehsender, denn auch dessen von der Kritik gelobte Serien Scandal und Revenge sind bei Amazon zu sehen. Darüberhinaus gibt es auch bei Amazon altbekannte Serienhighlights wie Breaking Bad, Gossip Girl, The Big Bang Theory, Two and a half Men oder Gilmore Girls, die aber mittlerweile keinen Serienenthusiasten mehr vor den Schirm locken, allerdings doch so manchem noch ein paar unterhaltsame Stunden bescheren werden.

Ich gebe zu, dass mich an dem Angebot die Serien deutlich mehr interessieren als das Filmangebot. Unter den Filmen sind jetzt auch nicht die neuesten Kracher, aber man wird für den gelegentlichen Filmabend doch den ein oder anderen Streifen finden, den man im Kino verpasst oder schon zu lange nicht gesehen hat. Für mich scheint das Angebot auf den ersten Blick ausreichend zu sein.

Verfügbarkeit auf unterschiedlichen Geräten

Ich gebe zu, dass ich ein spezielles Anforderungsprofil an einen Video on Demand Dienst habe. Der für mich optimale Video on Demand Dienst sollte auf drei Arten erreichbar sein. Als erstes will ich auf die Inhalte auf meinem Fernseher zugreifen können. In meinem Fall ist mir egal, ob das Ganze direkt über den Fernseher funktioniert oder über meine Playstation 3. Ich will weiterhin am Computer zugreifen können, wenn der Fernseher gerade anderweitig blockiert ist. Und zuletzt will ich auf meinem Android Tablet (kein Kindle-Tablet) zugreifen können und ein gewissees Kontigent an Inhalten zwischenspeichern können, für Zugfahrten wenn gerade kein direkter Onlinezugriff besteht. Amazon Instant Video bietet mir Lösungen für die ersten beiden Optionen, denn sowohl Playstation wird unterstützt als auch ist der Zugriff über einen Webbrowser gut möglich, eine Android App für Geräte die kein Kindle im Namen tragen gibt es allerdings leider nicht. Ich hoffe hier wird schnell nachgebessert.

Preisgestaltung

Bei der Preisgestaltung liegt der Service von Amazon sehr weit vorne. Das Angebot überzeugt dabei nicht mit seinem monatlichen Angebot zu einem Preis von 7,99 EUR (entspricht 96 EUR pro Jahr), bei welchem monatlich gekündigt werden kann sondern mit dem Jahrespreis von 49 EUR inkl. den zusätzlichen Prime-Services. Zu diesen zählen weiterhin der kostenlose Versand auch für Bestellungen bei Amazon unter 20 EUR Warenwert, die Kindle-Leihbibliothek bei der ein Buch im Monat kostenlos geliehen werden kann und der kostenlose Premium-Versand bei Amazon-Bestellungen. In diesem Zusammenhang kann das Preis/Leistungs-Verhältnis des Angebots als sehr gut eingeschätzt werden.

Wer nun neugierig geworden ist, kann das Angebot über diesen Link 30 Tage kostenlos testen (Achtung: Das Angebot muss bei Nichtgefallen wieder gekündigt werden – hier steht wie).

 

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