Albumreview: Impala Ray – Old Mill Valley

Auf den Fahrten durch Europa in diesem Sommer habe ich ein Album oft gehört, was immer wieder für gute Laune gesorgt hat. Das Album war Impala Ray – Old Mill Valley. Es vermengt Gitarrenklänge mit Tubasound, bayrisches Heimatgefühl mit der Geräuschkulisse Californiens. Man wundert sich, ob das geht, aber es geht sehr gut.

Allein schon das Intro zum ersten Song “Old Mill Valley” ist so stimmungsvoll, dass man sich direkt in die Musik hineingezogen fühlt. Es ist  ein langsamer Gospelsong zum Mitsingen. “My last Goodbye” entführt mich dann weiter in das Album mit seinem warmen Klang und seiner Melodie. Spätestens danach kommt mit “The Gambler” tolles Storytelling, direkt vom Lagerfeuer des Lebens, und man ist gebannt.

httpv://www.youtube.com/watch?v=f60a2QCKeMQ

“Io & I” hellt danach die Stimmung auf, indem es mit Banjo und Übermut beschwingt. Man will sich ins Bällebad werfen und durch die Straßen tanzen.

httpv://www.youtube.com/watch?v=tCQsA9FkWe4

Aber auch danach lässt sich Impala Ray nicht festlegen und borgt sich immer wieder Referenzen, um sie in die eigene Klangwelt zu entführen. “White Palms” setzt einen mit seinen Gitarren-Riffs aufs Pony und reitet los in den Sonnenuntergang. “”Wild Winds” schließt danach genau daran an und macht mit seinem eingängigen Refrain sehr viel Spaß. Ich summe immer immer noch mit “… hold on tight, oh baby, hold on tight.”  Danach geht es mit “Tides are changing” etwas ruhiger weiter. Sehr stimmungsvoll glaube ich beim Hören immer noch einen tollen Spätsommerabend zu genießen. “Diego’s Daughter” ist dann der beste Beweis, wie man die Tuba zeitgemäß einsetzen kann. Zeit ist es geworden, dass jemand den Wert dieses traditionellen Instruments erkennt. Die Instrumentierung ist insgesamt großartig, während Impala Ray seine Stimme über die musikalischen Harmonien legt. Vogelgezwitscher und der Aufruf “Come on let’s fly” leiten “Go Gay Bridged” ein, bevor es fröhlich weitergeht. Das Lächeln steht mir beim Hören ins Gesicht geschrieben. Mit “For Her & Him” endet das tolle Album schließlich. Eine sehr runde Sache! Auch live kann ich mir diese Musik sehr gut vorstellen und bin gespannt, ob sich irgendwann die Gelegenheit ergibt.

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