Stuttgart international, nicht beim Fußball, scheißegal

Ich habe mir Vorsätze gegeben für dieses Jahr. Ich muss mich immer wieder daran erinnern, den Kopf nicht zu sehr in den Sandkasten der Arbeit zu vergraben. Entsprechend will ich in 2016 wieder mehr Livemusik hören. Nachdem ich dies gegenüber einem Kollegen geäußert hatte, kam bald der Vorschlag zu einem Konzert der Kids of Adelaide im Frankfurter Nachtleben zu gehen. Das Nachtleben ist dabei eine sehr kleine und intime Location. Der Name Kids of Adelaide klang zwar international aber bald hatte ich rausgefunden, dass es sich um ein Stuttgarter Duo handelt. Der Name ist dabei kein Etikettenschwindel, da die Musik trotz der schwäbischen Herkunft vielerorts auf der Welt beheimatet sein könnte. Wie die Musik von Jeremy Loops handelt es sich um Soulmusik im weitesten Sinne. Das Konzert wurde erst krankheitsbedingt verschoben und so währte die Vorfreude etwas länger. Ich gebe zu, ich war etwas skeptisch.

Wenn man die zwei Jungs dann live sieht, dann wundert man sich schnell, wie voll der Sound ist und wo die ganzen Töne herkommen.  Die Melodien sind zu eingängig, die Musik ist zu vielfältig und enthält zu viel Energie, als dass man sich entziehen könnte. Wie zwei Menschen eine solche Energie transportieren können, ist bewundernswert.

Alles für 2 Personen. Krasses Ding. #KidsofAdelaide #Nachtleben #meinfrankfurt

Ein von Andreas Riedl (@andyriedl) gepostetes Foto am

Da bleibt zum Abschluss nur zu hoffen, dass man sich bald wieder sieht. Ich würde sofort wieder zu einem Konzert gehen und mir die Geschichten der beiden anhören. Ich hoffe aber auch, dass der Terminkalender der Kids of Adelaide schon so voll ist, dass sie gar nicht mehr so bald nach Frankfurt kommen. Die großen Festivals dieser Welt warten hoffentlich schon.

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